Annapark: Ein Konzept das sich beweisen muss

Seit langer Zeit fordert die CDU Alsdorf ein Sicherheits- und Sauberkeitskonzept für den Annapark und andere neuralgische Stellen in unserem Stadtgebiet. Nicht zuletzt haben wir dies in den Fokus des Kommunalwahlkampfes gesetzt und halten seit langem einen engen Kontakt mit den Anwohnerinnen und Anwohnern am Annapark, während andere Parteien vor Ort auf die Hilferufe nicht reagieren.

In den ersten Wochen in 2021 hat sich die Situation am Annapark nochmal erheblich verschlechtert. Umso wichtiger ist es, dass in der heutigen Sitzung des Stadtrates ein „Sicherheits- und Sauberkeitskonzept für den Annapark“ vorliegt. Wir freuen uns, dass nun auch der Bürgermeister den immensen Handlungsbedarf erkannt hat und nach großem Druck der CDU-Fraktion die Entwicklung des Annaparks auf die Tagesordnung der politischen Gremien am 27.04.2021 gesetzt hat.

Das Konzept beinhaltet zwar einige wenige konkrete Überlegungen, die zur Sicherheit und Sauberkeit im Annapark beitragen können, zeichnet sich jedoch vor allem in einer Beschreibung der aktuellen Situation aus. Der Großteil des 24-seitigen Papieres besteht aus Begründungen, weshalb bestimmte Maßnahmen nicht durchgeführt werden können bzw. wollen.

CDU-Bürgermeisterkandidat 2020 Marcel Hodenius ergänzt hierzu: “Die Verwaltungsspitze legt mit dem Konzept ein resignierendes Weiter-So vor und zeigt, dass der Einsatz von privaten Sicherheitsdiensten kurz vor der Kommunalwahl nur ein Wahlgeschenk war, um die Gemüter für die Wahlkabine zu beruhigen. Damit sich die „Soziale Stadt Alsdorf“ nicht zum „Sozialen Brennpunkt Alsdorf“ entwickelt, brauchen wir eine klare Null-Toleranz Strategie gegenüber Drogenkriminalität und Dauerlärm.“

Um die Situation auch nur annährend in den Griff zu bekommen, bedarf es mehr als den Einsatz von täglichen Citysaugern. Insbesondere brauchen wir einen engen und stetigen Austausch zwischen Anwohnern, Politik und Ordnungskräften und mehr Präsenz und Ansprechbarkeit des städtischen Ordnungsamtes und der Polizei. Darüber hinaus kommen immer wieder gute Vorschläge von den Anwohnerinnen und Anwohnern selbst, die aufgenommen und diskutiert werden müssen.

Bundespolizist Marcel Hodenius schließt ab: „Die Situation am Annapark muss sich verändern! Viele Familien haben sich diesen Wohnort bewusst ausgesucht und verdienen es, dass wir ihre Sorgen und Nöte ernst nehmen und ein lebenswertes Umfeld schaffen – auch nach Mitternacht.“

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